Schön,dass ihr zu uns gefunden habt.Hier möchten wir etwas über die ersten Lebensjahre und Leidensgeschichte von Terry erzählen.

Sonntag, 28. Dezember 2014

Meine Geschichte Teil 8.-Ein neues/altes Problem

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Meine Geschichte Teil 7- Ganz neue Erfahrungen....



Heute war wieder ein Tag zum "Eierlegen". Warm- zu warm!
Ich suchte Kühlung in der Diele,legte mich auf die Fliesen und döste so vor mich hin. 
Um mich herum wuselten meine Dosenöffner und bereiteten sich darauf vor , Kinder zur Schule zu bringen,Einkaufstüten für
den Wochenendeinkauf  zu suchen.Freitag-Grauenhafter Tag!...so döste ich langsam weg....
Jetzt wurde ich auf einmal aus meinen Träumen gerissen-in die höhe gehoben und geknuddelt...
Das Geschirr wurde angezogen und los ging es .
Kinder wegbringen-Einkaufen und dann-endlich-ab in den Park.
Dort begegneten uns natürlich wegen der Hitze nicht so viel Hunde mit ihren Menschen-
es reichte auch-ich machte mein Geschäft-und ab nach Hause.
Beim anschließenden baden,bemerkte mein Dosenöffner etwas an meinem Po-einen
Hühnerei großen Knubbel.....der war doch gestern noch nicht da?!
Ab zum Tierarzt! Und was macht der?
Steckt einfach seinen Finger in meinen.....Da bekam ich aber Stielaugen......!

Der Tierarzt  tastete eine ganze Weile an meinem Allerwertesten herum,dann stellte er die Diagnose:
Es war keine Geschwulst sondern meine Anale-Afterdrüse war verstopft und es hatte sich
ein Beutel gebildet der kurz vor dem platzen war.....

Es gab jetzt zwei Möglichkeiten:
Ausdrücken oder eine OP.
Da ich aber einen Herzfehler habe,wurde sich für das Ausdrücken entschieden.
Das Ausdrücken der Afterdrüse ist normal kein großer Akt-aber da sich das Ding
über Nacht so entzündet und vergrößert hatte war es sehr schmerzhaft.
Aber meine liebe Dosenöffnerin war die ganze zeit bei mir und hat mich getröstet.
Keinen Laut gab ich von mir und der Tierarzt sagte,er habe noch nie einen so tapferen Hund gesehen.

Beim ersten Versuch holte er ca.2 Esslöffel Sekret heraus,was zum Himmel stank.....Puhh!
 Wir wurden nach Hause entlassen-jetzt wäre alles gut-aber nichts war gut! Am nächsten Tag war das Ding wieder da!
 Wir wieder zum Tierarzt der jetzt dazu riet,das doofe Ding aufzumachen!
-Meine Meinung dazu wollte wieder mal keiner wissen-
OK-Mein Popo wurde vereist -brrrrr- dann merkte ich nur noch ein drücken und
schieben an meinem Allerwertesten.
Meinem Frauchen wurde es schon ganz anders hatte ich das gefühl!
Das Ding war offen und es wurden nochmal 5 Esslöffel Sekret entfernt!!!
Jetzt war das blöde Ding an meinem Hinterteil endlich weg-dachte ich!
Jeden Tag musste ich zum Tierarzt um neue Sekretbildung abholen zu
lassen.Dann wurde eine Antibiotische Paste durch das Loch im Beutel
eingefüllt.
Das ganze musste auch zu Hause gemacht werden.Es war eine große
überwindung für meine Dosenöffnerin ,die Salbe einzuführen.Sie hatte
Angst,mir weh zu tun.Aber sie war so sanft,dass ich nichts merkte!
Nach 2 Wochen war der Hautsack verschwunden und
alle glücklich-ganz besonders ich!

Wie würdet ihr es finden ,wenn jeden Tag jemand an eurem Popo
herumfingert?


Meine Geschichte Teil 6 -Hier bin Ich der Boss


 Seit meinem Einzug bei meiner neuen Familie hat sich alles verändert.Mein Fell ist top gepflegt,
die Zähne sind in Ordnung und meine Krallen werden regelmäßig geschnitten.
Um meine Frisur kümmert sich mein weiblicher Dosenöffner.Ich trage allgemein kurz und nicht wie
meine Artgenossen vohila (vorne hinten lang).Wäre ja auch affig-ich mit Schleifchen im Haar-als Mann-denn ich bin nicht kastriert.


Jetzt ist gerade Frühling und mich überkommt gerade wieder die Frühjahrsmüdigkeit.
Schlafen kann ich in fast jeder Stellung und jeder Lage.
Doch wenn ich mal unterwegs bin dann hällt mich nichts mehr.
Besonders weil die Mädchen jetzt so unheimlich sexy sind!
Woooooooo- ich habe aber auch Chancen.Zwar habe ich so meine Probleme zuerst die Größe meines Gegenüber abzuschätzen,
doch wenn ich einmal das richtige Ende gefunden habe...........Natürlich wird nur geschnüffelt !
Meine Dosenöffner finden es immer lustig wenn ich z.B.. einer Doggendame den Hof machen möchte und immer unter ihr
durchlaufe.Jaja-wer den Schaden hat-braucht für den Spott nicht zu sorgen.
Aber es ist so schön ,ein richtiger Hund sein zu dürfen.
Mein weiblicher Dosenöffner meint, ich schnarche wie ein ganzes Holzfällerlager.
Am Anfang hat mein Herrchen nachts immer  mal einen Knuff abbekommen,weil sie gedacht hatte,er würde schnarchen....hehe!

Suchbild..Wo bin ich?


Meine Geschichte Teil 5

Jetzt war ich so gut wie neu!
Meine Familie lasse ich seit meiner Ankunft nicht mehr aus den Augen.Es gab bis zum heutigen Tag nie Schläge-nur gute Worte und Verständniss.
Mit meinem Frauchen darf ich sogar zur Arbeit.Alle kümmern sich um mich. Am liebsten fahre ich mit dem Auto.Dort mache ich mich ganz breit auf meinem Platz und genieße die Fahrt.
Was ganz tolles habe ich außerdem entdeckt-ich habe  eine Stimme!
Ich darf auch mal bellen! Mache ich aber nur wenn der Postbote klingelt......hier lasse ich keinen rein!
Zur Zeit liegt mein offizielles Kampfgewicht bei 2700 Gramm.Ganz schön zugenommen-aber für meine Rasse ein perfektes
Gewicht.


Bin halt auch ein schöner Kerl!
Jetzt führe ich das Leben eines ganz normalen Hundes.Selbst im Feld darf ich ohne Leine laufen,denn ich höre ja alles-
jeden Schritt kann ich orten und keiner merkt,dass ich blind bin.Bis vor kurzem kannte ich weder Gras noch alles andere was normal ist.
Ebenso hatte ich noch nie einen Knochen bekommen und wusste nichts damit anzufangen.Es roch ja ganz gut-aber was fange ich damit an?
Mal anschieben,ablecken,ja -guter Geschmack, jetzt nagen......super!
Jeden Sonntag bekomme ich etwas frisch abgekochtes.Immer was anderes-super lecker diese Hühnerherzen oder Mägen-Putenbrust-ganz mager oder auch mal Schweineherz oder Rinderherz stehen auf dem Speiseplan.
Hier bin ich und hier bleib ich!
Das Leben,so grausam es mir auch mitgespielt hatte,meint es nun gut mit mir.Hier bin ich Hund-Hier will und darf ich sein!

Meine Geschichte Teil 4


An diesem Abend wurde ich wieder irgendwo hin gebracht.Wieder eine neue Welt für mich.
Auf dem Arm des Mädchens fuhren wir zu meinem neuen Heim.
Es war schön auf dem Arm....weich, warm,und die Menschen um mich herum hatten so beruhigende Stimmen.
Niemand schrie oder kreischte - toll.Wie gerne hätte ich meine neuen Besitzer gesehen.....
Es gab so viele sanfte Hände die mich streichelten und liebe Worte sagten.....Das tat so gut.
In meinem neuen zu Hause fühlte ich mich sofort wohl.Ich hatte einen Platz  zum schlafen in der Diele,mein Futter und ein ganzer Napf mit Wasser
stand in der Küche.Und wenn dieser leer war,bekam ich frisches. Dort konnte ich jederzeit trinken und essen gehen.Nicht nur Abends ein paar Schluck Wasser- immer!
Narürlich hatte ich auch einiges zu lernen.Nicht in die Wohnung machen ! Wo stehen die Möbel? Wo ist die Küche und das ich in meinem Körbchen schlafen muss.

Und das aller wichtigste-ich musste lernen was Auslauf ist


In meinem ganzen Hundeleben hatte ich noch kein Gras gefühlt, keinen Baum gerochen und andere Hunde waren auch ein Abenteuer für mich.
Aber ich hatte eine tolle Familie-sie lehrte mich alldiese Dinge zu verstehen und es war ein tolles Gefühl.
Nun hatte ich gelernt,dass ich nicht in die Wohnung machen durfte,sondern in den Park gehen konnte und musste.Natürlich passierte manchmal noch das ein oder andere Maleur-
doch mit Geduld und Verständniss schafften meine Familie und ich  auch das .
Mein Futter bekam ich auch jeden Tag- was mich wieder auf die Beine brachte.Dieses mal aber richtiges Futter für Hunde-nicht Reste vom Tisch!
Ich wurde gebadet- entfloht-Zecken wurden entfernt-Farbe aus meinem Fell geschnitten-Milben aus den Ohren entfernt-und es ging zum allerersten mal.....
zum Tierarzt.......
Dort wurde ich gründlich untersucht.Der Tierarzt stellte fest,dass ich einen leichten Herzfehler habe und meine Zähne total mit Karies und Zahnstein
überzogen waren.Zudem hatte ich noch nie eine Wurmkur oder eine Impfung bekommen-außer bei meiner Züchterin-und das ist schon so lange her.
Am schlimmsten fand ich das Nägel schneiden.Am Anfang wenigstens-denn als er fertig war,konnte ich zum ersten mal schmerzfrei laufen.
Alle Nägel waren in meine Ballen und in mein Fleisch gewachsen .Und die Wolfskralle hatte sich sogar geringelt.
Die Zähne wurden in einer OP gemacht.

Meine Geschichte Teil 3

1 1/2 Jahre-2 1/2 Jahre




 Jetzt hatte ich schon wieder eine neue Familie! Ich war jetzt ca.2 Jahre alt.

Dort war es laut,denn es waren vier kleine Kinder in dem Haushalt und oft kamen noch viele Leute mit Kindern zu Besuch.
Meine neuen Besitzer waren arbeitslos und haben vier Kinder im Alter von 0-5 Jahren!
Immer wieder rissen diese vier mich an den Ohren und an meinem Schwanz.Das fanden sie wohl ganz lustig,denn
sie kreischten jedesmal.Ich wolle weglaufen,mich in einer Ecke verstecken,aber ich war jetzt blind,konnte nicht sehen wohin ich lief,
was wieder Freudenschreie auslöste wenn ich vor Möbel oder Wände lief.
Mein Essen bekam ich nicht jeden Tag-und wenn es was gab,dann nur Reste vom Tisch,die ich nicht vertrug.
Davon bekam ich Durchfall und ganz viel Durst-aber zu trinken bekam ich nur am Abend eine Untertasse voll Wasser angeboten.
Mittlerweile hatte ich ein Versteck gefunden aus dem mich die Kinder nicht so schnell herausholen konnten.Unter einem Schrank.
Mein Geschäft machte ich irgendwo hin weil ich immer öfter länger-bis 48 Stunden-alleine gelassen wurde.

Mein Fell wurde nicht gebürstet und ich verfilzte zusehens. Den Schwanz konnte man schon gar nicht mehr als solchen erkennen.
Dann fanden die Kinder es sehr lustig,mich mit rotem Farblackspray einzusprühen!Alle lachten-auch die Erwachsenen Menschen!
Ich hatte immer so einen schönen seidigen Schwanz,die Haare wehten im Wind.....
Jetzt nur noch ein steifer Stock! Verfilzt und mit Lack eingesprüht!
Zu allem Unglück hatte ich jetzt auch noch Ohrmilben,Flöhe und Zecken.
Aber das fiel den Menschen nicht auf,weil sie selber mit Parasiten auf ihrem Körper zu kämpfen hatten.
Ich magerte auf ca.1700 Gramm ab.
War müde.....
Dann kam an einem Abend im Februar eine Frau mit zwei größeren Kindern und nahm mich mit.....

Meine Geschichte Teil 2

7 Monate-1 1/2 Jahre




Jetzt war ich schon wieder ein unliebsames Anhängsel
Immer wenn ich spielen oder kuscheln wollte,wurde ich zur Seite geschoben und es hieß nur böser Hund und nicht jetzt!
Immerhin war ich ein junger Hund und wollte toben,knurren,spielen-aber all das durfte ich nicht....
Zu meinem Unglück war mein 2.Besitzer ein sehr grober und unbeherrschter Mensch.
Bei einem meiner Annäherungen trat er mich so heftig gegen meinen Kopf,dass ich von diesem Moment
an blind war. Er hatte mir die Augäpfel zerstört.!
Mein rechter Vorderfuß war schwer geprellt und ich hatte große Angst..
Die Schmerzen waren fast unerträglich.....
Alles war auf einmal nur noch wie im Nebel zu sehen-und dann wurde es dunkel......
Aber anstatt mit mir zum Arzt zu gehen,blieb ich im Badezimmer und leckte meine Wunden.
Danach wurde es immer schlimmer mit diesen Menschen.Ich war ja ein behinderter Hund.
Ich durfte nicht mehr raus und bekam nur noch böse Worte.
So vegetierte ich ca.1 Jahr vor mich hin.
Dann wurde ich an eine Familie mit vier Kindern verkauft.
Jetzt war ich gerade mal 45 € wert........


Meine Geschichte Teil 1

0-7 Monate

Mein Name ist Terry.

Ich wurde am 09.09.2003 als Yvo of Scalnitas geboren. Wie man meinem Frauchen erzählt hat,hatte ich noch ein paar Geschwister.
Als ich alt genug war.wurde ich an ein Ehepaar verkauft.
Dort war es ja ganz annehmbar.Am Anfang wenigstens!
Bis ich ein klein wenig Aufmerksamkeit  von meinen ersten Besitzern wollte.Das war wohl zu viel,weil ich von da an nur noch im Badezimmer sein durfte.Mein Fressen,Wasser und Auslauf war von da an dort.
Das war gar nicht schön!
Eines Tages kamen zwei Leute die mich mitnahmen,und zu sich nach Hause brachten.Jetzt war ich ca.7 Monate alt.
Die Leute wollten aber einen fertigen Hund der nicht in die Wohnung machte. Und so kam ich auch dort in das Badezimmer.Wie sollte ich auch wissen, wann ich mich melden musste-hat mir ja keiner Beigebracht!

 Ich bin im Zeichen der Jungfrau geboren
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